„I Don’t Care About the Mistletoe“ ist aus einer sanften Rebellion entstanden – gegen all die Regeln, die bestimmen wollen, wann Liebe erlaubt ist und wie Nähe auszusehen hat. Du kennst sie: Warte hier, stell dich dort hin, zähl die Beeren, und dann darfst du vielleicht küssen. Aber echte Liebe war noch nie besonders geduldig. Zum Glück.
Dieses Lied lebt in den Zwischenräumen der Weihnachtszeit: in stillen Winterabenden, in zerbrochenen Familien, in Nächten, die es nicht in Hochglanz-Weihnachtsfilme schaffen. Es ist für alle, die wissen, dass eine einzige Umarmung einen ganzen Raum wärmer machen kann. Dass Versöhnung nach Zuhause schmeckt. Dass Frieden kein Symbol über einer Tür ist, sondern etwas, das wir mit unseren Körpern leben – mit offenen Armen, mit Nähe, mit Mut.
Immergrüne Bäume stehen still im Winter und machen einfach weiter, ohne Applaus. Dieses Bild hat mich beim Schreiben begleitet. Vielleicht ist Liebe genau so: beständig, eigensinnig, sanft – und immer noch da, wenn alles andere erstarrt wirkt.

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